Temperature (UA)
Tanzprojekt von Michael Bronczkowski

Premiere: DO 29. Juni, 20:00 Uhr
SA 01. Juli, 18:00 Uhr
MO 03. Juli, 20:00 Uhr

Eintritt: 12 €  / 6 € (ermäßigt)

Künstlerischer Leiter: Michael Bronczkowski

Choreographie und Tanz: Ieva Ievina, Nikoline Gervang Heimburger, Sara Mitola, Jenna Pollack und Michael Bronczkowski

Kostüme: Baika Bettag

Temperatur ist viel mehr als eine messbare physikalische Größe. Je intensiver unsere Gefühle, desto höher die Körpertemperatur. Wir erwärmen uns für Themen und führen hitzige Debatten; Beziehungen entflammen und kühlen ab. Dazwischen stehen Dialoge und Konflikte, die wir auf unterschiedlichen Ebenen austragen - innerlich und zwischenmenschlich, still oder laut.

Drei Absolventinnen des Instituts der Künste Barcelona (IAB Institute of the Arts Barcelona) haben zu diesem Thema eigene Choreographien ausgearbeitet. Sie hinterfragen sich, ihre Emotionen und ihre Rolle in der Welt: Welche inneren Konflikte trage ich aus, wenn meine Wünsche nicht mit der Realität vereinbar sind?
Ist die vermeintliche Realität eine größere Illusion als das, was wir Traumwelt nennen?
Wofür brenne ich wirklich und wie kann ich das ausdrücken?

Der Tanzabend bietet den jungen Talenten eine Bühne und die wertvolle Gelegenheit, erste Schritte in der professionellen Tanzwelt zu machen. Begleitet werden sie dabei von dem international erfahrenen Tänzer, Choreographen und Dozenten Michael Bronczkowski. Er hat den Entstehungsprozess der Arbeiten intensiv unterstützt und jedes Solo mit den Studentinnen gemeinsam ausgearbeitet.

Neben diesen drei Soli zeigt "Temperature" das gleichnamige Duett von Jenna Pollack und Michael Bronczkowski.
Das Thema Kommunikation steht hier im Mittelpunkt:
Welche verbalen und nonverbalen Ausdrucksweisen haben wir zur Verfügung? Wie können wir sie optimieren? Welche Möglichkeiten bietet dafür die Körpersprache?


Die Produktion findet in Kooperation mit dem Theater Felina-Areal in dessen Reihe Feste im Freien statt.
Aber das bedeutet nicht, dass die Veranstaltung im Freien stattfindet. Der Titel bezieht sich auf den erfreulichen Umstand, dass einige ehemalige Tänzer der hiesigen Stadttheater nach der Beendigung ihres Engagements in der Region bleiben und nun der Freien Szene neue Impulse geben.

Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Mannheim und den Innovationsfonds Kunst des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg sowie unterstützt von der Praxis Uhrig Physiotherapie (Mannheim).