Szenen einer Ehe - FR 31. März & SA 01. April, 19:30 Uhr + SO 02. April, 18 Uhr

 

Soli-d’arrêter (UA)
Zweiter Teil der Trilogie Mensch

Koproduktion La_Trottier Dance Collective & Cerna-Vaněk Dance

Wiederaufnahme im Herbst/Winter

Eintrittspreis: 12 € / 6 € (ermäßigt)

Regie: Karel Vaněk & Éric Trottier

Tanz: Éric Trottier

Dramaturgie: Guido Preuß
Musik: Peter Hinz
Kostüm: Melanie Riester
Lichtdesign: Markus Becker

Nach ENDLESS REFILL - im April 2015 mit dem Tanz- und Theaterpreis der Stadt Stuttgart und des Landes Baden- Württemberg ausgezeichnet - begibt sich La-Trottier Dance Collective in eine neue Koprodukton mit Cerna Vanek Dance.

Behandelte ENDLESS REFILL die Verherrlichung der Fülle vor dem Hintergrund der uns umgebenden Unerschöpfichkeits-lüge, so geht es in SOLI-D’ARRÊTER um Angst vor Nähe und Mangel an Empathie.

Das Kreativteam Karel Vaněk (Choreographie) und Guido Preuß (Konzept & Dramaturgie) entwickelt gemeinsam für
und mit dem frankokanadischen Tänzer und Choreographen Éric Trottiér ein sehr persönliches Stück.
Der Schwerpunkt der Arbeit an SOLI-D’ARRÊTER liegt auf der Erfahrbarkeit von Nähe und Distanz mit den Mitteln der zeitgenössischen Tanzperformance.

Behandelte ENDLESS REFILL die Verherrlichung der Fülle vor dem Hintergrund der uns umgebenden Unerschöpfichkeitslüge, so geht es in SOLI-D’ARRÊTER um Angst vor Nähe und Mangel an Empathie.

Éric Trottier war u.a. von 1995 bis 2000 Solist und Choreo-graph am Nationaltheater Mannheim. Als Tänzer war er u.a bei der Kibbutz Contemporary Dance Company, Liz Kings Heidelberger Ensemble sowie Cocoondance.

Karel Vaněk stammt aus dem tschechischen Litvínov. Als Solist von Pavel Mikulástiks Choreographischem Theater wechselte er 1997 von Freiburg mit nach Bonn. Seit acht Jahren ist er Programmleiter des Tanzbereiches in der Brotfabrik Bonn.

Pressestimmen

»...eine vielschichtige Studie:
zum einen eine autobiografisch grundierte mit konkreten Bezügen zum Tänzer- und Künstlerdasein.
Aber der Abend ist auch eine Metapher für unseren Zirkus und die dortigen Vorstellungen sowie unsere Suche nach Höhlen zwischen Müssen, Wollen und Können.«
Mannheimer Morgen

»Die Prägnanz einfacher Bilder, die Eric Trottier für komplexe Gedanken und Gefühle findet, setzt immer wieder in Erstaunen. Desgleichen die Konsequenz, mit der er aus dem Bild und um das Bild herum sein Bewegungsmaterial entwickelt. Das Bild ist hier ein Bärenkostüm mit einem gewaltigen Kopf. Physische Kraft, Ausdauer und Energie sind Markenzeichen des Tänzers und Choreografen Eric Trottier. (...)
Peter Hinz hat dazu eine Musik aus schnellen, minimalistischen, rhythmusbetonten Passagen und lang- samen, atmosphärischen Stimmungen produziert. Mit der Bewegung stimmt sie so präzise überein, dass nicht auszumachen ist, ob die Musik die Bewegung antreibt oder umgekehrt die Bewegung die Musik.«
Die Rheinpfalz

»...ein melancholischer Aufruhr gegen die Müdigkeit und gegen den Aktionismus, gegen Ansprüche und gegen Anspruchslosigkeit. (...) eindrucksvolle Solosuite (...)
Das Schöne an „Soli d’arreter“ ist, dass es nicht jammert, nicht gegen das Älter- oder Müdewerden antobt, sondern der Veränderung, dem Verrücktwerden, der Suche und dem Wunsch nach Ruhe Raum und Zeit zugesteht.«
nachtkritik

Gefördert durch das Kulturamt Mannheim und den Landesverband Freie Tanz- und Theaterschaffende Baden-Württemberg aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft und Kunst.

 

 


 Fotos: Daria Holme / DangerZone