DITO (UA)
Tanztheater von und mit Luches Huddleston Jr. & Eric Trottier

 

Regie, Choreografie, Tanz: Luches Huddleston JR, Éric Trottier

Wiederaufnhame 2015

 

Eintrittspreis: 12 € / 6 € (ermäßigt)

Einlass erst ab 16 Jahren möglich!!

 
"Wann ist ein Mann ein Mann?" fragte ein deutscher Popsong in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts. Wie definieren Männer sich selbst und ihre Sexualität?
Mit ihrem Stück DITO stecken Éric Trottier und Luches Huddleston JR ein Feld sozialer, religiöser und kultureller Normen ab, hinterfragen vorgeformte Meinungen und Klischees.

Als Tänzer und Choreografen, die an den großen Theatern in Europa u.a. für Choreografen wie Bill T. Jones, Philippe Talard, Mats Ek, Hans van Manen, Jochen Ulrich, Jirí Kylián und Rami Beer arbeiteten, selbst erfolgreich eigene Choreografien schufen, bewegen sie sich in einer Welt, die mit dem Körper und dessen sexueller Ausstrahlung arbeitet. Eine Kunst, die Körper in Szene setzt, formt, diszipliniert, manchmal auch ausbeutet. DITO zeigt eine männliche Sicht und stellt die verletzliche Schönheit des Körpers in den Mittelpunkt der Betrachtung.

 

Pressestimmen:


»...ein 70-minütiger Abend, dem es an Ironie, Ernsthaftigkeit, Humor, Deutlichkeit und auch Drastik nicht fehlt und der – und auch das muss deutlich gesagt werden – an einem Stadt- oder Staatstheater so nicht hätte stattfinden können.
...heftiger Applaus für einen mutigen, unterhaltsamen und höchst offenherzigen Abend.«

Mannheimer Morgen

hier geht es zum vollständigen Artikel im

»Ironie hat etwas Heilendes, ganz besonders, wenn sie so mutwillig in Szene gesetzt ist, wie in dieser spannenden und ästhetischen Choreografie.«

Die Rheinpfalz

 

»Männer messen ihre Kräfte und die Länge ihres besten Stückes, Männer rangeln, sind immer  zu stark, auch wenn es weh tut, und trauen sich selten, Schwäche, Verletzlichkeit und Angst vor dem Älterwerden zu zeigen. Auch davon erzählt dieser witzige Theaterabend mit leichter Hand, 70 amüsante Minuten lang.«

Rhein-Neckar-Zeitung

 

 

Eine Koproduktion zwischen dem theaterimballsaal Bonn, der Brotfabrik Bonn und dem Theater Felina-Areal

Fotostrecke: Uli Dinger

Die Produktion wurde gefördert durch das Kulturamt der Stadt Mannheim, den Landesverband Freie Tanz- und Theaterschaffende Baden-Württemberg aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft und Kunst und das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein- Westfalen im Rahmen der Mittel Zentren Förderung.

CLOWN STORY

von Éric Trottier

mit Anna Hein und Éric Trottier
 

Uraufführung: FR 18. November, 20 Uhr
SA 19. & SO 20. November, 20 Uhr
SA 10. & SO 11. Dezember, 20 Uhr

Einen Einblick bietet der Bericht über CLOWN STORY auf artmetropol.tv

Ernsthaft,   was hat man Clowns nicht schon alles nachgesagt. Spaßmacher seien sie und ganz schön blöd. Andere fanden sie wunderbar oder gruselig wie   „Es“, das Monster von Stephen King. In Clown Story werden sie alle auf   die Bühne gebracht. Die himmelhochjauchzenden Lachnummern, die sturen   Melancholiker, die wissenden Dummbeutel und die, unter deren Maske   Schrecken liegt.

Der   Clown unterhält sein Publikum mit seinem Repertoire   erheiternd-lustiger Kunststücke, doch dann passiert etwas   Unvorhergesehens: der Clown vergisst das Publikum und die Bühne. Er   verliert sich in seiner Clownwelt, die erfüllt ist von Traurigkeit,   Kummer, Liebe, Sehnsucht, Lust und Leidenschaft, von der Angst vor dem   Scheitern und dem Verlassenwerden. Einsam ist sie, seine Welt. Er sucht nach dem Schönen, dem Glück und der Leichtigkeit, doch er kann sie   nicht mehr finden.


Auch   die Assistentin des Clowns kann ihm nicht helfen. Die Verzweiflung des   Clowns bringt sie dazu, aus ihrer Verborgenheit aufzutauchen und einmal  selbst in die Rolle des Hauptdarstellers zu schlüpfen.

Pressestimme:

»Für   Trottier bezeichnet die „Clown Strory“ auch einen Wendepunkt in der   eigenen Karriere. Der ehemalige Tänzer des Mannheimer Nationaltheaters   ist gerade dabei eine neue Kompanie unter dem Label „La-Trottier“ zu   formieren. Für Mannheim und die freie Tanzszene wäre das eine   Bereicherung.«

MANNHEIMER MORGEN

Eric Trottier

1969   geboren in Montreal Kanada 1984-1990 Tanzausbildung in Montreal, erstes  Engagement 1990-1995 Opera Forum der Niederlande Amsterdam &   Kibbutz Contemporary Dance Cie,Tel Aviv. 1995-2000 Solist und   Choreograph am Nationaltheater Mannheim unter der Leitung von Philippe   Talard. seit 2000 freischaffend; u.a. in Deutschland, Kanada, Luxemburg & Tschechien. Auch arbeitete er u.a. mit Jochen Ulrichs Innsbrucker   Ensemble, Pavel Mikuláštiks' Choreographischem Theater in Bonn, der   Iceland Dance Company.
Weitere eigene Werke schuf er in den letzten Jahren am Stadttheater Fürth und am Grand Théatre de Luxembourg, mit   anschließenden Tourneen u.a. nach Prag, Brno, Ostrava, Montréal,   Shanghai, Madrid, Marseille. Als Tänzer war er in Liz Kings Heidelberger   Ensemble und Cocoondance in Bonn tätig und arbeitete u. a. mit den   Choreographen Rami Be'er, Mats Ek, Jiri Kilian, Gideon Obarzanek,   Rafaele Giovanola und Jean Renshaw.
2010 war er als Tänzer an Iris Tenges Stück MY ROAD MOVIES beteiligt, 2011 choreographierte und tanze er zusammen mit Luches Huddleston JR die Produktion DITO; beide Projekte  hatten ihre Premiere am Theater Felina-Areal.

Anna Hein

mehrfach   ausgezeichnete Tänzerin und Choreografin aus Kärnten/Österreich, ist   sowohl in klassischem Ballett (Wiener Staatsoper) als auch in   zeitgenössischem Tanz (Wien, Venedig, New York, Dance Web) ausgebildet.

Sie   arbeitete u.a. in der weltweit erfolgreichen Tanz/Architektur-Serie   „body-city“ von Frédéric Flamand (Brüssel), eröffnete 2003 den   Carinthischen Sommer im Stiftshof von Ossiach, setzte das Umspannwerk   Innsbruck-Mitte, als Stipendiatin der Biennale von Venedig den   Tolentini- Kreuzgang und 2008 den historischen Sprungturm von Millstatt sowie Peter Wagners Gedenkjahrprojekt in Oberwart („Und jetzt“)   tänzerisch in Szene.

2009 war Anna Hein u.a. am Grand Théâtre de Luxembourg in der Uraufführung von Eric   Trottiers Tanzstück „Arena“ zu sehen, 2010 in „Jennifer“ von Nikolaus   Adler in Wien.

Neue eigene Choreografien   entstanden u.a. für das EU-Projekt „grenzenlos“ (Slowenien/Österreich),  den Carinthischen Sommer, die Salzkammergut Festwochen und die  Eröffnung des Center for Choreography Bleiburg/Pliberk

Fotos: DangerZone

Die   Produktion wird gefördert durch das Kulturamt der Stadt Mannheim und   den Landesverband Freier Theater Baden-Württemberg aus Mitteln des    Ministeriums für Wissenschaft und Kunst.