Villon & Heine
Rezitation und Musik

Eintrittspreis: 12 € / 6 € (ermäßigt)



mit Ernst & Johannes Alisch

Der Schauspieler Ernst Alisch schlägt mit der Rezitation berühmter Gedichte und Balladen von François Villon (1431-ca.1463) und Heinrich Heine (1797-1856) einen literarischen Bogen zwischen den Jahrhunderten. Der frei gesprochenen Lyrik stehen Kompositionen von Johannes Alisch gegenüber:

Die Klänge von der Campanula, einem celloähnlichen Instrument mit Resonanzsaiten entstehen durch das sog. “instant composing”:

im Vorhinein erarbeitetes musikalisches Material wird mit improvisatorischen Momenten gemischt und bleibt so für das Publikum (und auch den Spieler) unvorhersehbar. Ein besonderer Konzert- und Rezitationsabend, randvoll mit weltberühmter Lyrik und musikalischen Offenbarungen.

Ernst Alisch, Rezitationen
wurde in Weimar geboren und erhielt seine Schauspielausbildung an der HfMDK in Frankfurt. Der freischaffende Schauspieler war zuletzt an den Schauspielhäusern in Düsseldorf, Frankfurt und Mannheim tätig. Ernst Alisch wurde in der Kritikerumfrage NRW zum “Herausragenden Schauspieler” gekürt und von Theater Heute mehrfach zum Schauspieler des Jahres ernannt. Zu zahlrechen Arbeiten für Film und Fernsehen gehörten zuletzt u.a. der Kinofilm Ein Mann für jede Tonart und der mit dem Grimmepreis ausgezeichnete Fernsehfilm Arnies Welt.

Johannes Alisch, Komposition / Campanula
wurde 1984 in eine Schauspieler- und Musikerfamilie geboren und begann mit sechs Jahren Cello zu spielen. Als Jugendlicher erhielt er mehrfach Preise bei “Jugend Musiziert” und studierte nach dem Musikabitur in Mannheim Musikwissenschaft, Bildungswissenschaft und Ethnologie in Heidelberg. 2010 schloss er sein Studium mit einer Arbeit über Improvisationskunst und Ritualdynamik ab.

Johannes Alisch ist Mitglied in der Studienstiftung des deutschen Volkes e.V. und erhielt 2012 ein Projektstipendium der Akademie Schloss Solitude. Heute arbeitet er als freier Musiker, Musiklehrer, Autor und Komponist.

Pressestimmen

»Gelitten haben beide; am Ich, am Leben, an den Umständen, kurzum an allem, was eine sensible Künstlerseele irgendwann nicht mehr aushalten möchte. Die Rede ist von den Dichtern François Villon und Heinrich Heine, die der Schauspieler Ernst Alisch zusammenspannte und in eindrucksvoller Rezitation vortrug. Eine Koppelung, die Sinn macht, denn beide hinterfragten Dasein und Gesellschaft, versuchten den Ausbruch, um letztlich zu scheitern. Oder doch nicht? Warum sagen und geben uns die Balladen und Gedichte der beiden auch heute noch so viel?
(...) außerordentlich nahegehend und intensiv (...)«
Mannheimer Morgen

»Eine Symbiose von Text und Musik (...) Ernst Alisch gibt diesen Versen eine Leichtigkeit, die fasziniert. Der Schauspieler spricht nicht nur pointiert, sondern verleiht den Worten mit einembeeindruckenden Spiel aus Mimik und Gestik eine gewisse szenische Präsenz.«
Die Rheinpfalz